Aspirin®, Masquelier’s OPCs und Herz-Kreislauf-Gesundheit

Masquelier’s OPCs können dabei helfen, die negativen Wirkungen von Aspirin® auf die Gefäße zu überwinden und die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu unterstützen.
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Im Bereich der Herz-Kreislauf-Gesundheit übertreffen die negativen Wirkungen von Aspirin® die positiven. Auch wenn Aspirin® tatsächlich eine – äußerst geringfügige – Senkung des Risikos von ischämischen kardiovaskulären Vorfällen bewirkt, erhöht sein dauerhafter Gebrauch ernsthaft das Risiko ernstzunehmender Gefäßblutungen wie hämorrhagischer Schlaganfall und Magen-Darm-Blutungen. Im Gegensatz hierzu bringen die von Professor Jack Masquelier entwickelten OPCs erheblichen kardiovaskulären Nutzen hervor, während ihre Nebenwirkungen null bis unerheblich sind.

Seit den 1970/1980ern wurde Aspirin® als eine Art „Grund“-Arznei zur Senkung des Risikos einer Herz-Kreislauf-Erkrankung immer populärer. Klinische Tests hatten über die Wirksamkeit von Aspirin® beim Senken des Risikos ischämischer [durch Sauerstoffmangel bedingter] kardiovaskulärer Vorfälle berichtet. Das Problem ist, dass die meisten, wenn nicht alle Ärzte ihren Patienten nicht sagen, dass bei einem genaueren Blick auf diese Berichte und die statistischen Methoden, die zur Präsentation der klinischen Ergebnisse verwendet wurden, die konkrete Prävention solcher Vorfälle im Hinblick auf die absoluten Zahlen nicht ins Gewicht fällt. Diese Tatsache ist hinter nebulösen und weithin missverständlichen Begriffen wie „Risiko“ und „relatives Risiko“ verborgen.

Wenn man Ihnen gesagt hat, die Forschung habe ergeben, dass die „Langzeit-Behandlung mit Aspirin zu einer im Durchschnitt 12-prozentigen [Durchschnitt von 6 bis 18 %] relativen Risikosenkung von erheblichen kardiovaskulären Vorfällen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder vaskulär bedingtem Todesfall) führt“, sind Sie vielleicht beeindruckt und beschließen, dass eine tägliche Einnahme von Aspirin® eine gute Idee sein könnte. Aber vielleicht sind Sie weniger angetan, sobald Sie entdecken, dass diese durchschnittliche relative Risikosenkung von 12 % auf 0,08 % schrumpft, wenn sie als absolute Risikosenkung berechnet wird. Was bedeutet, dass im wirklichen Leben die zehnjährige Einnahme von Aspirin® nicht mehr als einen ischämischen kardiovaskulären Vorfall aus gut über 100 verhindert. [i]

Vergleicht man die geringe absolute Senkung des kardiovaskulären Risikos mit dem absoluten Anstieg der Blutungsvorfälle, wird das Gesamtergebnis als „Nettowert“ ausgedrückt. Holländische Forscher kamen zu dem Schluss, dass „[b]ei der Primärprävention von Herz-Kreislauf-Erkrankung Aspirin von ungewissem Nettowert ist, da die Reduzierung von vaskulären Vorfällen gegen jedweden Anstieg erheblicher Blutungen gegengerechnet werden müsse.“ Da „Aspirineinnahme mit 0,01% erhöhtem jährlichem absolutem Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls, 0,03% erhöhtem jährlichem absolutem Risiko extrakranieller Blutungen und häufigerem Auftreten geringfügiger Blutungskomplikationen wie Epistaxis [Nasenbluten],  leichten Verletzungen und Hämaturie [Harnblutung] in Verbindung steht“, wurde Aspirin bei den meisten Patienten als wirkungslos oder sogar schädlich eingestuft. [ii]

Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass Aspirin (Acetylsalicylsäure) mit einer Anzahl von Toxizitäten in Verbindung gebracht wird. Einige Forscher nennen es „kapillar-toxisch“, da es die Kapillaren schwächt. Als Inhibitor eines bedeutenden Entzündungswirkstoffs [namens Cyclooxygenase] beeinträchtigt Aspirin® auch die Magenschleimhaut-Schutzmechanismen und ruft bei 15 bis 20 % der Patienten Magen-Darm-Symptome hervor. Jedes Jahr erlebt ungefähr 1 % der Patienten einen klinisch signifikanten Blutungsvorfall, einschließlich einem Promille der Patienten, die eine intrakranielle (Hirn-) Blutung oder tödliche Blutung erlitten. Auch wenn die Ärzteschaft sich bemüht, eine Aspirin®-Behandlung zu verkürzen oder durch andere gerinnungshemmende und antientzündliche Arzneimittel [wie nichtsteroidale anti-entzündliche Medikamente (NSAIDs; Ibuprofen etc.) oder Kortikosteroide (Prednison®)] zu ersetzen, weisen Wissenschaftler darauf hin, „das Sicherheitsprofil von Aspirin im Einsatz für die sekundäre Präventionsbehandlung von Patienten mit bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung verdiene eine weitergehende Betrachtung.“ [iii]

Auf der Suche nach einem Ausweg aus diesem Dilemma mögen Ärzte und Patienten die Tatsache schätzen, dass vor ungefähr 40 Jahren entdeckt wurde, dass Professor Masquelier‘s OPCs bei älteren Patienten, deren Kapillarpermeabilität durch die tägliche Einnahme von 1000 mg Aspirin® geschwächt war, eine normale Kapillarresistenz vollkommen wiederherstellen konnten. Diese Schwächung von Kapillarresistenz [die Erhöhung von Kapillarschwäche] ist der Grund für die allgemein berichteten Blutungsvorfälle. Ärzte des Medizinischen Universitätszentrums in Grenoble (Frankreich) führten bei ihren älteren Patienten einen „Kapillarpermeabilitäts“-Test durch. Nach zweiwöchiger Einnahme von Aspirin® erhielt die Kontrollgruppe 30 Tage lang ein wirkungsloses Placebo & Aspirin®, während die Testgruppe Masquelier’s OPCs & Aspirin® erhielt. In der OPCs-Gruppe war die Kapillarresistenz bei 12 von 15 Patienten signifikant wiederhergestellt. In der Placebo-Gruppe blieb die Kapillarresistenz bei 13 von 15 Patienten weiterhin ungewöhnlich niedrig. [iv]

Abgesehen von der Fähigkeit, die negativen Gefäßwirkungen von Aspirin® wieder auszugleichen, sind Masquelier’s OPCs dafür bekannt, hohe Punktzahlen bei einem Index zu erreichen, der zahlreiche messbare Faktoren – „Biomarker“ – misst, die die Herz-Kreislauf-Gesundheit beeinflussen. Einige dieser Faktoren betreffen Entzündungsantworten, andere betreffen oxidativen Stress. An der Universität von Maastricht testeten Wissenschaftler die Wirkungen von Masquelier’s OPCs auf all die Faktoren, die sie im KardioVaskulären Index zusammengefasst hatten. Ihre Schlussfolgerung war, dass der „Multi-Biomarker-Ansatz bei Menschen die pleiotropischen [vielfältigen] Vorteile für die Gefäße durch eine achtwöchige Supplementierung von 200 mg/Tag MOF [Masquelier’s OPCs] sichtbar werden ließ.” [v]

 
[i] Aspirin for primary prevention of vascular events in women: individualized prediction of treatment effects
Johannes A.N. Dorresteijn Frank L.J. Visseren Paul M Ridker Nina P. Paynter Annemarie M.J. Wassink Julie E. Buring Yolanda van der Graaf Nancy R. Cook; European Heart Journal, Volume 32, Issue 23, December 2011, Pages 2962–2969.
[ii] See footnote 1.
[iii] Contemporary Reflections on the Safety of Long-Term Aspirin Treatment for the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease. Alexander C. Fanaroff, MD and Matthew T. Roe, MD, MHS. Drug Safety
August 2016, Volume 39, Issue 8, pp 715–727.
[iv] Evolution de la résistance capillaire, spontanément ou artificiellement diminuée par l’action d’une substance capillaro-toxique chez des personnes âgées; G. Dubos, G. Durst et R. Hugomot; La Revue de Gériatrie; Septembre 1980. Information Thérapeutique.
[v] Pleiotropic Benefit of Monomeric and Oligomeric Flavanols on Vascular Health – A Randomized Controlled Clinical Pilot Study; Antje R. Weseler, et al; PlosONE; December 2011.